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Ferien in Birchen IV
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- Erstellt am Montag, 13. Juni 2011 13:33
- Geschrieben von Steve
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Gerne möchte ich euch das Hüttchen mal von Innen zu zeigen und euch zeigen wie ich eigentlich die letzte Woche gelebt habe. Ok, ich habe nur die wichtigsten Räume abgelichtet, weil wohl ein WC und ein Kellerraum nicht so interessant sein könnte. hihi...
Als Erstes seht ihr gleich den Eingangsbereich mit linkerhand der Küche und dahinter einem Gemeinschaftsraum. Zum Glück hat es hier einen Ofen den man einheizen kann, so dass man hier unten immer schön warm hat.

Die Türe rechts führt eben zum eben genannten Kellerraum und der Toilette. Die Treppe gleich links daneben führt zum Schlafraum, welchen ich nutzen konnte.

In dem Schlafraum könnten gut und gerne mehr Personen als ich übernachten. Ausserdem hätte es nochmals einen Raum mit zwei Betten und einer Matraze, die man nutzen könnte. Also sollte ich wiedereinmal hier oben sein und ihr hättet Lust mich zu besuchen, könnt ihr das gerne machen. Hihi... obwohl... meine Zeit hier in der Hütte wird leider bald um sein...
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Irgendwie hat mich Petrus nicht so lieb in diesen Ferien. Dabei wollte ich doch so gerne von Leukerbad zur Gemmi hoch laufen und beim Daubensee ein wenig die Sonne geniessen. Ich war auch immer brav und habe alles sauber aufgegessen was im Teller war. Ich verstehe das nicht...

Wenn jedoch alles so verhangen ist macht es mir nicht so richtig Spass zu wandern und so blieb ich also zuhause. So entschied ich mich die Karten zum Teil in der Hütte zu schreiben und machte mich dran. Ja, ich habe es bis jetzt aufgespart, hatte ja doch recht viel erlebt bisher und wollte es mal in einer ruhigen Minute erledigen. Es wollte aber nicht so richtig, weil mich der Baulärm von nebenan doch ein wenig ablenkte. Absolute Ruhe brauche ich nicht beim Schreiben, aber ich merkte halt schon, dass es nicht so frisch von der Leber ging. Dann aber kam die Erlösung. Ein kleiner Sonnenstrahl schaute rein und ging ich ins Restaurant oben an der Strasse, um da bei einer Tasse Kaffee die restlichen Karten zu schreiben. Damit die Karten dann doch noch vor mir zuhause sind, ging ich kurz darauf ins Dorf runter zur Post und warf die paar Karten in den Briefkasten.

Ich kann mich nicht erinnern jemals so viele Karten verschickt zu haben. Es waren deren fünfzehn Stück. Praktisch alle, die mir in den Sinn kamen, haben eine Karte gekriegt. Naja, ein Kriterium war natürlich auch, dass ich die Adresse hatte. Also falls es enttäuschte Gesichter geben könnte, möchte ich mich an dieser Stelle gleich entschuldigen. Gebt mir doch bitte eure Adresse an und ihr kriegt das nächste Mal sicher eine Karte. ;o)
Allzu traurig müsst ihr aber nicht sein, denn es gibt eine, die keine Karte von mir erhielt. - meine Schwester. Bevor ihr mich jetzt völlig entsetzt anruft, muss ich dazu noch sagen, dass sie natürlich völlig selbst Schuld hat. Sie kam mich nämlich, nachdem sie angerufen hatte, dass sie gerne vorbeikommen würde, am Sonntag mit ihrem Freund Stefan besuchen und übernachtete hier.

Es freute mich besonders, dass mich jemand besuchte und Zeit mit mir hier oben verbrachte. Wir gingen zusammen erst mal Mittag essen beim Restaurant hier oben und genossen schonmal die ersten Sonnenstrahlen. Lustigerweise war Sonntag wettermässig der wohl schönste Tag, den ich hier erleben durfte. Die Hoffnung besteht zwar noch, dass es Morgen ein schöner Tag werden könnte. Dann würde ich das schamlos ausnutzen und doch noch zum Gemmipass hoch laufen. 'besonderer' Tag hin oder her. ;o)
Aber jetzt bin ich leicht abgeschweift. Wir genossen also das Essen und spazierten anschliessend ins Dorf hinunter. Da zeigte ich Sandra ein zwei Sachen wie sie heute aussehen, was für sie auch recht eindrücklich war. Zwischendurch hatten wir so richtig touri-mässige Päusschen eingelegt und mal etwas getrunken, oder ein Eis genossen. Es war wirklich schön mit den Beiden durch Leukerbad zu spazieren und eine kleine Führung zu geben.
Nachdem ich frecherweise vom Restaurant hier in Birchen eine Flasche Weisswein abgekauft hatte, gingen wir zurück in die Hütte. Es war noch ein wenig zu früh um etwas zu Essen, worauf wir uns entschieden das Spiel des Wissens zu spielen. Dieses Spiel ist immer wieder lustig, nicht zuletzt, weil wir uns für die 'Kinder-Variante' entschieden und dadurch ein paar Fragen erhielten, die wir aus unserer Kindheit kennen sollten. Sollten... *grins*

Ich hoffe meine Schwester weiss immernoch, was die Erde und ein Brot gemeinsam haben. Hihi...
Und bevor ihr euch jetzt den Kopf zerbrecht, gebe ich euch gerne die Lösung dazu. Die Kruste. ;o)
Zwischendurch musste ich dann doch mal innerlich nachgeben und den Ofen einheizen. Es war das erste Mal, aber was tut man nicht alles, damit es dem Besuch so angenehm wie möglich erscheint...
Nach der einen Runde spielen genossen wir gemütlich ein Fondue und tranken dazu den gekauften Wein. Es war ein tolles Abendessen bei welchem wir viel gequatscht und erzählt hatten. Nicht viel später waren wir dann alle so müde, dass wir uns ins Bett legten und schliefen.
Am anderen Morgen, also Heute, nahmen wir gemeinsam das Morgenessen ein und fingen nochmals eine Runde Spiel des Wissens an. Die Beiden wollten es wohl nicht auf sich beruhen lassen, dass ich am Vorabend gewann. *grins*
Leider konnten wir das Spiel nicht zuende spielen, weil sie schon bald gehen mussten. Ich begleitete sie noch ein Stück abwärts, dankte ihnen vielmals für den tollen Tag (was ich an dieser Stelle gerne nochmals tue) und verabschiedete mich winkend von ihnen...
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